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Film - Mo., 23.
Januar, 19:15 Uhr "Es gibt Filme, die dich zum Träumen, zum Weinen, Lachen und Nachdenken bringen, und es gibt Filme, die dein Leben für immer verändern. Dies ist einer dieser Filme." (D.Aronofsky) Der Gewinner des goldenen Löwen in Venedig 2011, Alexander Sokurows FAUST, ist nicht nur die Verfilmung von Goethes Klassiker, sondern auch eine radikale Neuinterpretation des Mythos.
".... Hitler, Lenin, Hirohito und - nun das? Im Katalog der "Mostra" erklärt der russische Regisseur seinen "Faust"-Film zum vierten Teil seiner Filmreihe über Diktatoren des 20. Jahrhunderts. Seine (freie) Adaption von Goethes zweiteiliger Tragödie soll diese "Tetralogie um die Natur der Macht" nun komplettieren. Dass den drei realen Diktatoren nun eine fiktive Figur aus dem späten 18. und 19. Jahrhundert (die wiederum auf einer volkstümlichen sagenhaften Gestalt beruht) zur Seite gestellt wird, scheint vielleicht nicht gerade konsequent, ist letztlich aber doch schlüssig: Im "Faust"-Mythos, einem der großen Mythen der anbrechenden Moderne, ist das als Nukleus angelegt, was Sokurov in seiner Trilogie um die Diktatoren der 20. Jahrhunderts als Menetekel ausgemacht hat: Die Faust-Figur steht für das Streben des Individuums nach "Gottgleichheit", nach grenzenloser Erkenntnis und Macht, für den Bruch mit dem unhinterfragten Glauben an sein Aufgehen und Aufgehobensein in einer größeren, göttlichen Ordnung - einerseits die Voraussetzung für den in der Aufklärung in Angriff genommenen "Ausbruch aus der selbst gewählten Unmündigkeit" des Menschen, andererseits aber auch der erste Schritt hin zu der pathologischen Maßlosigkeit und dem Verlust des Bewusstseins der eigenen Grenzen, die Sokurov an den Diktatoren des 20. Jahrhunderts diagnostiziert hat: Wenn der Wille des Einzelnen sich verabsolutiert, liegt darin eine tödliche Gefahr. […] Obwohl von einem russischen Filmemacher inszeniert, ist die Sprache des Films Deutsch: Goethes Verse werden herbeizitiert, auseinandergenommen, von einer Figur auf die andere übertragen, modifiziert und erweitert. Ein Gefühl von dramaturgischer Strukturierung, von einzelnen Akten, geht einem dabei verloren, stattdessen zieht einen der Film in sich ausbreitende visuelle und erzählerische Kreise hinein, die sich von Fausts Wohnung aus ausbreiten über die Stadt, zu deren Rändern, wo sich Gretchens Haus statt in einem Garten in einen unheimlichen Wald befindet, bis schließlich in unbewohnte Wildnis, ins Gebirge, zu Eisfeldern und Geysiren. Ein Weg in die Freiheit? Ein Weg ins Nichts? Sokurov stellt in diesem Film mehr Fragen an "Faust", als er Antworten gibt. (Filmdienst, September 2011) ..." Kino Krokodil |
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Film
- Mi., 25. Januar, 18:00 Uhr Film in russischer Sprache "....Ein Film über Ereignisse Jahres 1812, über das Schicksal des bekannten
russischen Patrioten und Poeten Denis Davydow, der eine bedeutsame Rolle
im Kampf gegen Napoleons Truppen spielte. ...."
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur |
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Film - Do., 26.
Januar, 18:00 Uhr
"....Mit großem Einfühlungsvermögen zeichnet Nana Mchedlidze das Bild
eines verschlafenen Dorfes, in dem der Funke der Fußballidee Chaos und
Bewegung ins Alltagsleben bringt......"
Kino Krokodil |
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Film - Do., 26.
Januar, 21:30 Uhr Film - Fr., 27. Januar, 21:30 Uhr Film - Sa., 28. Januar, 21:00 Uhr Film - Di., 31. Januar, 21:00 Uhr Film - Mi., 1. Februar, 21:00 Uhr Kino Krokodil: How I Ended This Summer RUS 2010,129 min, OmdU SILBERNER BÄR 60. Internationale Filmfestspiele Berlin 2010 Regie: Aleksej Popogrebskij "In einer Wetterstation an der Küste schieben zwei Männer Dienst, es sind die letzten Tage ihrer Schicht. Bald wird ein Schiff kommen, um sie abzulösen. Der Ältere, Sergej, ist ein brummiger und nicht gerade freundlicher Bär, der schon seit Ewigkeiten hier Dienst tut und der der anstehenden Begegnung mit Frau und Kind mit gemischten Gefühlen entgegensieht. Der Jüngere, Pawel, kommt frisch von der Uni und vertreibt sich die Zeit mit Unsinn und Ballerspielen. Als Sergej zum Fischen in die Bucht fährt, empfängt Pawel einen Funkspruch, dass Sergejs Familie etwas zugestoßen ist und dieser sich unbedingt bei seinem Arbeitgeber melden soll. Der Jüngere aber gibt diese Nachricht nicht weiter, immer wieder zögert er es hinaus… (Joachim Kurz)."
Kino Krokodil |
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Film
- Fr., 27. Januar, 17:00 Uhr "Der Sänger, Lyriker und Schauspieler Wladimir Wyssozki ist in den
70er Jahren der berühmteste Mann in der Sowjetunion. Millionen Menschen
kennen seine Lieder, die Verbreitung seiner Musik ist jedoch untersagt,
seine Konzerte illegal. In seinen nicht-veröffentlichten Texten prangert
Wyssozki u.a. von der Regierung verschwiegene Missstände wie Prostitution
und Drogenkonsum an. Selbst vom Drogenkonsum geschwächt macht sich der
Musiker auf, zu der abgesagten Tournee anzutreten. Er ahnt aber nicht,
dass der KGB in Kooperation mit dem Konzertveranstalter ihm bereits eine
Falle gestellt hat… Details » Kino Krokodil |
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Film - Mo., 20. Februar, 19:30 Uhr "Der Film erzählt die Geschichte zweier Schwestern im Pariser Arbeiterviertel Ménilmontant, die im Schatten ihrer Vergangenheit nach Glück und Liebe suchen. Dabei verzichtet der Film auf Zwischentitel und vertraut ganz allein auf den Erzählrhythmus der Bilder. Kirsanoff hat dabei Stilmittel entwickelt, die erst mit der Nouvelle Vague wiederentdeckt und etabliert wurden".
Arsenal im Sony-Center |
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Film - Do., 23. Februar, 19:00 Uhr "Vor dem Hintergrund der Niederschlagung der Pariser Commune 1871 wird die Geschichte von Louise und Jean erzählt, deren Liebe in Zeiten des offen ausgetragenen Klassenkampfes keine Chance hat".
Arsenal im Sony-Center |

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